Brustwarze

Die Brustwarzen lassen sich wunderschön schmücken. Eines der schönsten, erotischsten, und klassischen Tribal- Piercings überhaupt – eine oder beide Brustwarzen, mit Stäbchen oder Ring. Ein Piercing für privat oder öffentlich, ähnlich dem Intimschmuck, den man nur bewusst zeigt. Um so grösser ist der Reiz und das Vergnügen, es sich selbst und ausgewählten Leuten zu zeigen. Die Heilung ist meist problemlos, aber langsam und dauert 6-12 Wochen. Das Stechen ist nur mit Lokalanästhesie erträglich (persönliche Empfehlung!) und nur gering schmerzhaft. Die Brustwarzen sind eines der stichchmerzempfindlichsten Körperteile! Nach dem Stechen schmerzlose Abheilung. Gepiercte Brustwarzen sind später meist steifer und sensibler , und sind im allgemeinen erogener als vorher. Bei Männern mit sehr kleinen und flachen Warzen manchmal nicht machbar.

Brustwarzenpiercings sind auch ein „Heilmittel“ gegen Hohlwarzen oder eine Therapie für Schlupfwarzen. Die Nippel werden durch Manipulieren (manuelle Stimulation, in schweren Fällen mit der Saugglocke) nach aussen geholt, und in diesem Zustand gepierct. Der Piercingstab wirkt wie ein Riegel, die Brustwarze kann sich nicht mehr zurückziehen. Die Brustwarze bleibt später auch ohne Piercing konstant draussen, weil die Brustwarze in dieser Postion abheilt und eine Vernarbung in der Tiefe das zurückgleiten verhindert.

 
 
Schlupfwarzen vorher und nachher (sofort und bis 2 Monate später):

Achtung: Brustwarzen sind empfindlich auf zu heftige mechanische Reizung. Nicht zuviel und zu fest daran herumspielen! Entzündungen können auch nach der Abheilung Monate bis Jahre später auftreten. Für Frauen wichtig: die Stillfähigkeit wird nicht beeinträchtigt oder geschädigt. Von den Milchgängen gibt es ein ganzes Bündel. Einige wenige werden beim Stechen getroffen. Die Mehrzahl wird nicht tangiert, und die Brust bleibt voll funktionsfähig. Zum Stillen muss das Piercing entfernt werden. Die Piercingöffnung geht verloren, kann  aber wieder nachgestochen werden.